Einfach Klassik.

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Die ungewöhnliche Karriere der Linda van Coppenhagen

Die südafrikanische Sopranistin Linda van Coppenhagen blickt auf einen recht ungewöhnlichen Lebensweg zurück. Die Musik war ihr nicht in die Wiege gelegt worden. Geboren und aufgewachsen in Johannesburg, hat sie dort Psychologie studiert und als Lehrerin gearbeitet. 

Linda van Coppenhagen, wie sind Sie dann zur Musik gekommen?

Ich bin eine absolute „Quereinsteigerin“. Mir gefällt das Wort im Deutschen so gut, weil es für mich besser klingt als der englische Begriff „late bloomer“ – denn das klingt so, als wäre ich zu spät dran. Quereinsteigerin, das klingt wie, ich habe überholt und komme von der Seite. Das ist ein schönes Wort und in meinem Fall ist es wirklich so.

Aufgewachsen in Johannesburg, habe ich im Schulchor gesungen und Klavier gespielt. Die Idee, mit Musik etwas Professionelles zu machen, kam weder mir in den Sinn noch meinen Mitschülerinnen, denn das ist ja kein richtiger Job. Man sollte etwas Ordentliches studieren. Ich wollte Tierärztin werden und dann habe ich mich am Ende für Psychologie entschieden, weil es eine breite Basis bietet. 

An der „University of Johannesburg“ habe ich für ein Studentenmusical vorgesungen und der musikalische Leiter sagte: „Warum studierst du Psychologie? Du solltest Sängerin werden und wenigstens eine Gesangsstunde nehmen und herausfinden, was deine Stimme kann, denn du hast Material“. Diese überzeugende Einschätzung meiner stimmlichen Fähigkeiten beeindruckte mich sehr. Da war ich schon im zweiten oder dritten Studienjahr. 

Das heißt, Sie haben erst als Erwachsene Ihre erste Gesangsstunde genommen?

Ja, ich hatte mein Diplom in Psychologie fast abgeschlossen, als ich meine allererste Gesangsstunde hatte. Mein damaliger Gesangslehrer sagte gleich zu mir: „Linda, wenn Du vorhast, Popmusik zu singen, wie die meisten, dann komm bitte nicht wieder, denn Du hast eine hohe Sopranstimme. Aber wenn Du Dich mit klassischem Gesang anfreunden kannst, also Oper, Lied, Oratorium, dann können wir etwas machen.“

Er gab mir damals eine alte VHS-Aufnahme von „Le nozze di Figaro“ und sagte: „Geh nach Hause und schau dir das an, hör dir die Stimmen an. Eines Tages kannst du auch so singen.“ Bis dahin hatte ich dieses Repertoire noch nie gesungen. Ich hatte sogar zu dem Zeitpunkt noch nie zuvor in meinem Leben Opernmusik live gehört.

Welche Figur der Oper hat Ihnen am meisten gefallen?

Ich mochte die Rolle der Susanna. Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Rolle einmal auf der Bühne singen würde. Einige Jahre später hatte ich das Privileg, die Susanna mehrmals auf der Bühne in Deutschland zu singen. Aber in dem Moment, als ich die Aufnahme sah, dachte ich, wow, wie die Leute singen, kann ich das auch lernen? Und ich ging zurück in die nächste Gesangsstunde und sagte, okay, „let´s try“! – lass es uns versuchen!

Meine Stimme hat im Unterricht schnell gezeigt, dass sie sehr flexibel ist und einen großen Tonumfang hat. Zwischendurch war ich nicht ganz davon überzeugt, dass ich damit etwas Berufliches machen könnte. Deshalb bin ich zu dem Entschluss gekommen, doch noch einen zusätzlichen akademischen Abschluss zu machen. Mit meinem Psychologie-Diplom, bei dem ich bis zum Ende des Studiums auch Englisch als Fach hatte, konnte ich für ein geringeres Gehalt die 8. bis 10. Klasse unterrichten, wenn ich gleichzeitig Pädagogik studierte. Das ist eine Art Referendariat, ich habe das angenommen und gearbeitet und nachts weiter studiert. Als Lehrerin musste ich oft zum HNO-Arzt, weil man sich in der Schule oft mit Viren ansteckt! Irgendwann sagte der HNO-Arzt zu mir: „Wenn Sie vorhaben, Berufssängerin zu werden, dann tun Sie Ihrer Stimme keinen Gefallen damit, weiter als Highschool-Lehrerin zu arbeiten.“ Das war eine schwere Entscheidung für mich, denn ich war gerne Lehrerin.

Und dann haben Sie ihre Karriere als professionelle Sängerin begonnen?

Ja und nein. Ich bin erst in eine Bank gewechselt und habe als Kundenbetreuerin gearbeitet, 40 Stunden die Woche. Irgendwie musste ich ja die Wohnungsmiete und die laufenden Kosten bezahlen. Abends nach der Arbeit habe ich meine Stimme trainiert.

Etwas rief mich und jeder Schritt, den ich in Richtung Gesang machte, ließ mich menschlich wachsen und ich erkannte, dass dies mein Weg war. Ich musste sehr, sehr mutig sein, aber ich sah die Person, die ich werden sollte. Ich kann es nur schaffen, wenn ich wirklich daran glaube, wenn ich Risiken eingehe und mich ständig aus meiner Komfortzone bewege. Ich glaube fest daran, dass dies Gottes Berufung für mein Leben ist.

Linda van Coppenhagen
Linda van Coppenhagen

Welche Meilensteine haben Sie auf Ihrem neuen Weg erlebt?

Emma Renzi, die Gesangslehrerin, zu der ich nach einem Jahr Gesangsunterricht wechselte, war diejenige die mich auf die richtige Spur in Vorbereitung auf eine professionelle Karriere in Deutschland brachte. Eine Stunde privater Gesangsunterricht pro Woche war alles, was ich mir zu dem Zeitpunkt leisten konnte. Nachdem ich drei Jahre lang bei jeder sich bietenden Gelegenheit geübt hatte, ermutigte mich Emma dazu, an dem einzigen Wettbewerb für klassische Musik in Südafrika teilzunehmen. Das vorgeschriebene Repertoire und die Anforderungen für den ATKV Muziqanto sind mit denen der Wettbewerbe in Europa vergleichbar. Der anschließende Gewinn des ersten Preises in diesem Wettbewerb hat mich dazu bewogen, den unwahrscheinlichen Weg nach Deutschland zu gehen und zu versuchen, eine Gesangskarriere zu starten.

Sind sie dann direkt nach Deutschland gegangen oder hatte Sie dafür Unterstützung? Ich stelle mir so ein Unterfangen nicht einfach vor.

Die Teilnahme an einem Meisterkurs für barockes Opernrepertoire unter der Leitung des südafrikanischen Tenors Kobie van Rensburg in Südafrika war ein weiterer wichtiger Schritt auf meinem Weg. Kobie hat mir den letzten Anstoß gegeben. Er hat mich ermutigt, ins kalte Wasser zu springen und sofort in Deutschland für Opernrollen vorzusingen. Mit dem Geld, das ich bei dem Gesangswettbewerb gewonnen hatte, bezahlte ich mein Visum und mein Flugticket nach Deutschland. Kobie organisierte ein Vorsingen für mich. Ich wusste, das wird meine einzige Chance sein. Eine Einladung zu einem Vorsingen in Deutschland war für mich ein Wunder. Dieses Vorsingen konnte mir einen Fuß in die Tür ermöglichen. 

Wie hat ihr Start in Deutschland ausgesehen?

Mein erstes und damals einziges Vorsingen in Deutschland war ein Erfolg. Ich hatte das Privileg, mein Debüt als Solistin in Deutschland als Dalinda in einer freien Produktion von Händels Oper Ariodante zu geben. Dennoch stand ich vor der Herausforderung, Deutsch sprechen zu müssen. Ich hatte kurz vor meiner Ankunft in Deutschland einen Sprachkurs besucht, aber ich konnte noch lange nicht fließend sprechen! 

Wann war das und wie ging es weiter?

Das war im Jahr 2011. Ich hatte ein Visum für nur drei Monate in Deutschland. Ich musste also schnell vorsingen und schnell gut Deutschsprechen lernen, um weitere Arbeit zu bekommen! Ich habe meinen Lebenslauf an fast 100 Agenturen, Veranstalter, was auch immer ich finden konnte, geschickt. Nur zehn haben geantwortet, wovon acht gesagt haben, nein danke. Und zwei haben gesagt, kommen Sie zum Vorsingen. Aber die zwei Vorsingen habe ich gewonnen. Und dann habe ich eine Agentur bekommen, die mich vermittelt hat. Mein erstes Engagement habe ich ab 2012 gehabt, am Theater Vorpommern in Stralsund. Ich war verliebt in diese Stadt, weil die Stadt so hübsch ist, am Meer liegt und die Luft gut ist. Dort hatte ich die Gelegenheit, innerhalb meiner ersten drei Jahren sehr viel Repertoire zu sammeln. Ich habe schöne Partien gesungen, gleich zum Beispiel die Susanna – die ich auf der alten VHS-Aufnahme ein paar Jahre zuvor in Südafrika gesehen hatte – über 20 Vorstellungen. Es war für mich wie ein Kreis, der sich schließt. Und von Stralsund kam ich nach Halle. Meinen Mann hatte ich inzwischen auch kennengelernt, den Tenor Robert Sellier. Er war zu dem Zeitpunkt in Halle engagiert und wir hatten eine Fernbeziehung. Das war nicht so optimal. Es kam die Gelegenheit, in Halle vorzusingen und ich habe die Stelle bekommen. Es war allerdings nur für ein Jahr. Vielleicht auch gut so, denn ich war kurz danach schwanger.

Das war sicherlich ein weiterer und intensiver Einschnitt in ihrem Leben?

Ja, ich hatte das Gefühl, in einer unglaublich kurzen Zeit so viele unterschiedliche Leben zu leben. Wenn ich darüber nachdenke, was in einem Zeitraum von zehn Jahren in meinem Leben geschehen ist: zwei Diplome absolvieren, Lehrerin werden, Berufswechsel in eine Bank, dann nochmal Berufswechsel zur Opernsängerin, Landwechsel von Südafrika nach Deutschland, Arbeit suchen in Deutschland, Deutsch lernen, heiraten und Mutter werden – das war wild und intensiv. Und in meiner Schwangerschaft hat sich alles für mich geändert. Ich hatte bis dahin noch nie ein so großes Verantwortungsgefühl für ein anderes Wesen erlebt. Da hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht. Ich habe festgestellt, ich kann nicht mehr einfach alles machen, was ich will. Ich habe fast zweimal mein Kind während der Schwangerschaft verloren. Also so, dass ich ins Krankenhaus musste und danach nur noch liegen durfte. Und wir haben die Entscheidung getroffen, ich muss freiberuflich werden, damit ich eine gewisse Flexibilität habe, was meine Zeit angeht, nach der Geburt.

Aber entspricht das nicht genau dem Klischee – der Mann macht Karriere und die Frau bleibt mit den Kindern zu Hause?

Wir Frauen denken oft, oh, die verpassten Gelegenheiten, die Jahre, die ich verloren habe wegen Baby und Kind, aber es ist alles eine Reise. Alles, was so viel Mut kostet, was unangenehm ist, fast schmerzhaft, aber man weiß, man muss da durch – genau das sind die Erfahrungen, die einen, meiner Meinung nach, oft auf den richtigen Weg bringen. 

Und dieses Kapitel mit Baby und Kleinkind, genauso wie es war, war genau richtig für mich. Ich musste lernen, ein bisschen langsamer an das Leben heranzugehen. Ich musste auch lernen, was es bedeutet, mich zu entschleunigen. 20 Minuten mit dem Kind im Arm zu stillen und nicht zu denken, „Ich muss jetzt etwas Produktives schaffen“ – das war für mich so eine Umstellung im Kopf. Ich hatte oft das Gefühl, die ersten zwei Jahre, bis mein Kind in einer Kita aufgenommen wurde, ich bin so unproduktiv, ich erreiche nichts Spektakuläres mehr. Ich kann auf einmal nicht mehr sagen, welche großartigen Rollen ich gerade gesungen habe. Aber eigentlich wissen wir Mütter tief im Herzen – wir leisten wichtige Arbeit in dieser Zeit!

Zwischendurch habe ich immer noch gesungen, ein paar große Produktionen und Konzerte. Das habe ich alles wieder angefangen, aber das war längst nicht so wie vor dem Kind – die Prioritäten haben sich verändert. Als Mutter und Sängerin wurde ich gezwungen, mein Leben zu untersuchen – wie stelle ich mir mein Leben jetzt weiter vor? Was passt zu meiner Familie? Was passt zu mir, wo ich trotzdem weiter an meiner Karriere dranbleiben kann? Bevor ich diese Fragen beantworten konnte, kam Corona. Und wir hatten Lockdown. Und dann war Schluss mit allem. Ich fand am Anfang, Corona war das Schlimmste, was uns passiert ist, also mir als freiberufliche Sängerin, die gerade wieder auf die Beine kommt nach der Geburt von meinem Kind. Und für uns als Familie, denn mein Mann und ich sind beide Sänger. Aber jetzt, im Nachhinein, sage ich, es war auch eine von den besten Sachen, die uns passiert ist!

Linda van Coppenhagen
Linda van Coppenhagen

Was hat Ihre Sicht auf diese Zeit verändert?

Genau aus diesem Corona „Struggle“ ist ein Album geboren. Der Lockdown war für mich etwas Unerträgliches. Ich komme aus Südafrika, wo man viel Zeit draußen verbringt. Meine Kindheitserinnerungen sind davon geprägt, barfuß draußen auf der Wiese zu spielen. Und plötzlich mit einem sehr aktiven Kleinkind in einer Wohnung – gefühlt – eingesperrt zu sein, war für mich unnatürlich und furchtbar. Ich hatte so Heimweh nach meinem Land mit Lebensraum und Licht und Weite. Leider war gerade Südafrika in der Coronazeit nicht besonders beliebt, denn es hieß, jede neue Variante des Virus kommt aus Südafrika. Wir wurden gewarnt zu versuchen, nach Südafrika zu reisen und deswegen habe ich mein Land und meine Familie fast 3 Jahre lang nicht gesehen. Aber etwas Großartiges ist aus dieser Situation entstanden. David Grant, Pianist auf meinem Album und auch gebürtige Südafrikaner, fragte mich damals: „Linda, hast du auch Heimweh? Willst du auch gerade in Südafrika sein, vielleicht auf einer Lodge mit frischer Luft, wo die wilden Tiere das „Gefährlichste“ sind, was es gibt und keine Rede von Viren und Lockdowns?“ Aber gleichzeitig sagte er: „Linda, sehnst du dich aber auch so wahnsinnig danach, wieder auf der Bühne zu stehen? Lass uns etwas planen.“

Und so haben Sie ein eigenes Programm zusammengestellt?

Ja! Wir wollten ein kammermusikalisches Programm zusammenstellen, damit wir, sobald es wieder erlaubt ist, vor einem kleinen Publikum auftreten können. Friederike von Oppeln-Bronikowski, Klarinettistin auf dem Album, kam mit an Bord und wir haben mehr oder weniger alles an Repertoire für die Kombination Klavier, Klarinette und Sopran zusammengestellt. Die Lieder von Louis Spohr und Franz Schubert haben an sich schon so viele Themen, die uns beschäftigten, ausgedrückt: Lieder über Sehnsucht, Liebe zur Natur, sogar ein Wiegenlied ist dabei! Wie viele Wiegenlieder ich in der Zeit gesungen habe! Aber da gehörte auch etwas „African Spirit“ ins Programm und drei südafrikanische (Afrikaanse) Lieder haben wir ausgesucht. Das Afrikaanse Lied Heimwee (Heimweh) wurde zum Titel des Albums. Und, preis Gott, gegen Ende der Coronazeit haben wir das Programm ein paar Mal aufführen dürfen.

Wie ist dann daraus die CD „Heimwee – Lieder aus zwei Heimaten“ entstanden?

Die Deutsche Musikrat hatte ein Stipendium „Neustart Kultur“ ausgeschrieben für klassische, freiberufliche Musiker, die beweisen können, wie sie durch die Corona bzw. Lockdown-Regeln benachteiligt wurden, und wie sie sich, mit Hilfe eines Stipendiums, wieder auf dem Markt positionieren können. Ich habe vorgeschlagen, wir nehmen dieses Programm auf und machen ein Album daraus – Heimweh, Südafrika, Deutschland, Corona. Wir haben dieses Stipendium bekommen, und so durften wir dieses Projekt verewigen. Wir haben etwas in die Erde gepflanzt, das bleibt für immer da. Alle Tränen, alles Blut, aller Schweiß, alles, was dazugehört, habe ich gebraucht, um überhaupt so etwas schaffen zu können.

Corona ist fast vergessen, Ihr Kind ist gewachsen, wie geht es jetzt weiter? Haben Sie einen großen Traum?

Meine Tochter ist in der 1. Klasse und ich singe wieder Hauptpartien auf der Bühne. Und genau, das ist natürlich jetzt die Frage, bei so einer ambitionierten und auch erfolgsgewöhnten Persönlichkeit wie mir. Ich habe eine Traumrolle. Ich möchte die Rolle der Zerbinetta von Richard Strauss aus „Ariadne auf Naxos“ einmal singen. Die Musik ist absolut fantastisch und die Rolle ist nicht für jede Stimme geeignet. Ich glaube, sie ist mir auf den Leib geschnitten. Ich habe bereits die Rolle der Najade in der gleichen Oper gesungen und ich durfte somit die Rolle der Zerbinetta quasi mithören und erleben. Was von der Sängerin verlangt wird in dieser Rolle, das möchte ich einmal aus mir rausholen. Es wird alles gefragt – körperlich, stimmlich, geistlich, musikalisch, schauspielerisch. Und das wäre für mich ein Traum, meine komplette Körper-Geist-Stimme so einsetzen zu können und zu erfahren, wie ich als Mensch dadurch wachse. 

Und ich habe den Eindruck, Sie lieben die Herausforderung?

Ja, ich fühle mich oft hingezogen zu Herausforderungen, die vielleicht auch etwas unerreichbar scheinen, für die ich eine gewisse Vision brauche. Bis auf die Traumrollen, die alle Sängerinnen haben, könnte ich mir irgendwann noch ein Album vorstellen. Mir kam auch in den Sinn, die Stadt Halle und Südafrika näher zusammenzubringen und vielleicht an der Gründung eines interkulturelles Musikfestivals teilzunehmen. Aber für die nähere Zukunft ist erstmal eine Konzertreise in Südafrika geplant, wo ich mein Album präsentiere. Dadurch schließt sich auch ein Kreis in dem ich zum ersten Mal in 14 Jahren die Musik aus Deutschland nach Hause bringe!

Linda van Coppenhagen, ich wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und Erfolg und danke Ihnen sehr für dieses offene und intensive Gespräch.

Icon Autor lg
Als Hörfunkjournalistin habe ich die unterschiedlichsten Formate von der Live-Reportage, über Moderationen bis zum Feature bedient. In den letzten Jahren habe ich meine inhaltlichen Schwerpunkte auf die Kultur gelegt. Als Ethnologin interessiere ich mich schwerpunktmäßig für außereuropäische Literatur. Doch war Musik schon immer mein großes Hobby – Singen in vielen Chören begleitet mich durch mein Leben. Seit einiger Zeit bin ich im Vorstand von Orso Berlin e.V. an der Organisation und Durchführung von großen Konzerten in der Philharmonie mit unserem eigenen Chor und Orchester beteiligt und stehe auch auf der Bühne. Somit ergeben sich bei Gesprächen mit Profimusikern viele Anknüpfungspunkte. Es interessiert mich besonders, welchen ganz persönlichen Zugang die Musikerinnen und Musiker zu ihren jeweiligen Werken finden – oft auch verbunden mit dem Brückenschlag zu anderen Kulturen.
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