November 2019 – Neue Neue Musik Playlist

Kuschelig ist sie, die neue Ausgabe. Fast schon weihnachtlich. Aber die schönen Stücke die ich fand, konnte ich nicht zurückhalten. Und dann ist es noch ein kleiner Percussion-Schwerpunkt geworden.Das Konzert für Piano und Percussion Orchestra von David Liptak hätte man sich gar nicht selbst ausdenken können, so schön finde ich es.Und “Oceans” von Maria Huld Markan Sigfusdottir hat mich wirklich begeistert, und auf eine kleine Zeitreise geschickt.

Aber hier zunächst die Playlist:

 

Die Teilnehmer

Mit dem Album “Concurrence” präsentiert das Label Sono Luminus die zweite Ausgabe des als Reihe angelegten Aufnahmeprojektes in dem Isländische Komponist*innen gespielt werden. Das Iceland Symphony Orchestra spielt unter Daniel Bjarnason hochkompetent in dieser Klangwelt, hat es sich doch früher bereits bei mir mit den Aufnahmen von Sibelius Symphonien einen Namen gemacht. Bis zum 15. November ist das Album noch im Preview, das gewählte “Ocean” von Maria Huld Marian Sigfusdottir ist der Preview-Track.

Die Bratschistin Anne Leilehua Lanzilotti veröffentlichte gerade ihr neues Album auf New Focus Recordings, auf dem sie unter anderem ein von ihr komponiertes Stück namens “Gray” spielt. Die Direktheit im Ansatz aber auch im Verlauf des Stückes hat mich daran am meisten fasziniert. 

Ganz frisch eingetroffen ist das Album “Poetry Nearing Silence” mit Werken des Komponisten Julian Anderson, erschienen bei NMC gespielt vom The Nash Ensemble unter Martyn Brabbins. “The Bearded Lady” für Klavier und Klarinette bietet sich an durch seine verschmitzte Agilität.

Die vielleicht wichtigste Neuentdeckung im letzten Monat für mich ist die neue Platte mit Werken von David Liptak, “Constellations” auf Innova Recordings. Vor allem das Konzert für Klavier und Percussion-Orchester ist etwas ganz besonderes. Eigentlich ein normales Klavierkonzert, wäre da nicht ein “anderes” Orchester zur Begleitung, und zusammen versprühen sie Zauber! Der hier ausgewählte zweite Satz des Konzertes zeigt besonders diese Synergie der Klangkörper, die zu der Schönheit dieser Musik führt.

Über das Album “Airs from Another Planet” mit Werken von Judith Weir habe ich hier ausführlich geschrieben. Ihre 3 Chorales sind so magisch schön, dass es einer davon auch in die Playlist geschafft hat.

Viel Spaß beim hören!

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